Hundefutter und Katzenfutter von PerNaturam

11.04.2020 15:34

Tierhaltung für PerNaturam - ein Beispiel das seinesgleichen sucht

Für das Hundefutter und Katzenfutter von PerNaturam werden ausschließlich ausgewählte Fleischsorten verwendet, die zudem aus keinen Massenzuchten, wie es heute Usus ist, entstammen.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen gerne vier der vorrangigen Tierarten und deren Haltungsformen vorstellen, die für das PerNaturam Hundefutter und PerNaturam Katzenfutter Anwendung finden. PerNaturam achtet hierbei sehr auf eine artentsprechende Haltung, wie diese in der heutigen Zeit aufgrund der exorbitant hohen Nachfrage und der schier unstillbaren Profitgier großer Fleischkonzerne kaum mehr erwünscht, geschweige möglich ist.

Rinderhaltung

Eine gemischte, zutrauliche Rinderherde mit der aktuell ältesten Limousin-Kuh mit 18 Jahren und den jüngsten Kälbern, die vor wenigen Wochen auf den Hunsrücker Wiesen geboren sind. Alle derzeit, etwa 100 Rinder sind das ganze Jahr über in der freien Natur, auf 20 Hektar Fläche. Für den Winter und Regenzeiten stehen den Rindern auf den gesonderten Winterweiden Schutzhütten zur Verfügung. Riesige Büsche und ausladende Bäume bieten den Rindern natürliche Schattenplätze.

Ein junger, geliehender Zuchtbulle deckt die erstgebährenden Kühe, mit dem Ziel, daß die Kälber kleiner sind. zeitlich wird sehr darauf geachtet, daß während der eisigen Jahreszeit zwischen Weihnachten und März keine Kälber geboren werden.

Die widerstandsfähigen, robusten Rinder von Frank Scheid haben normalerweise keine Krankheiten, und der Einsatz von Antibiotika ist unnötig. Die Rinder erhalten trotz Weidehaltung auf den Weiden sowohl Gras und Silage aus eigener Herstellung zur freien Verfügung, als auch gentechnikfreies Mineralfutter. Die Schlachtung erfolgt im eigenen Betrieb und meist werden die Tiere stressfrei direkt auf der Wiese getötet. Bis dahin haben die Rinder dort ein gutes, freies Leben geführt. Ein Leben, geprägt von Geselligkeit, Freiheit, gelebter Rangordnung, Freundschaften und ausgelebtem Gefühlsreichtum.

Schafhaltung

Christoph Szymczak gehören über 30 Mutterschafe und einige Herford-Rinder, sieben Hektar Land und weitere 60 Hektar Land hat er noch dazu gepachtet.
Alle Flächen werden frei von chemikalischen Düngern bewirtschaftet, denn Christoph Szymczak ist überzeugter Biolandwirt.
Es sind überwiegend alte Landschafrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Allen Tieren stehen immer ausreichend Wald und/oder Schutzhütten zur Verfügung und im Winter gibt es neben dem kräuterreichen Heu des Hunsrücks bei Bedarf auch etwas Bio-Getreideschrot.

Schafzüchter Szymczak plant die Geburt seiner Lämmer stets so, dass sie in den wärmeren Monaten Juni/Juli geboren werden. Da sie dann auch noch länger als sonst üblich leben dürfen, entgeht ihm zwar das Ostergeschäft, doch das ist es ihm wert. „Durch die Geburt im Sommer haben die Mutterschafe schon mehr Reserven aufbauen können und die Lammsterblichkeit ist so viel geringer“, weiß der erfahrene Bio-Landwirt. Und sollte dann doch mal ein Mutterschaf nicht genügend Milch haben, um beispielsweise Zwillinge zu versorgen, dann springen er und seine Familie gerne ein. Seine Frau ist Tierärztin und von den gemeinsamen sechs Kindern überlegen sich drei Töchter, den Hof später zu übernehmen.

Geflügelhaltung

Abwechslung und Beschäftigung für Hühner ist das Credo von Uli Bauer, vom Geflügelhof Bauer im Hunsrück. Aus diesem Grund bekommen seine Hühner auch mehrmals täglich Weizenkörner zum Picken. „Wenn Sie unruhig sind, gibt es auch Hafer, das beruhigt die Hühner“ weiß der erfahrene Geflügel-Landwirt. Weizen, Gerste, Erbsen und Hafer sind aus eigener Produktion, Körnermais wird einmal im Jahr von einem Betrieb aus der Nähe zugekauft und selbst getrocknet. Soja ohne Gentechnik wird über den Landhandel bezogen. Auf den Einsatz von Antibiotika bei Hühnern wird verzichtet.

Das Familienunternehmen hat Tradition. Während es bei seinen Eltern noch Käfighaltung war, ist der Betrieb zwischenzeitlich auf mobile Geflügel Bodenhaltung umgestiegen. Fast 200 qm hat der Stall, der im Sommer auf der Wiese steht und im Winter auf Gummimatten mit Stroheinstreu. Die Seitenwände haben Gitternetze, sodass frische Luft hereinkommt und auch Sonne hineinscheinen kann. Etwa alle drei Monate wird der Stall weitergeschoben und steht dann auf neuem Untergrund. Um ihn zu bewegen, werden zwei Traktoren benötigt. Die Hühner bleiben währenddessen im Stall, sie ziehen mit ihrem mobilen Heim gemeinsam um. Ungefähr 1.200 Hühner leben hier, eigentlich dürften es 1.400 Hühner sein, aber ein größeres Platzangebot führt zu einem stressfreieren Hühnerleben, und die bedanken sich dafür mit fast 1.000 Eiern pro Tag.

Vermarktet werden die Eier im eigenen Hofladen, und die Eltern von Uli Bauer fahren mit einem Verkaufsauto die umliegenden Dörfer an. „Seitdem wir auf mobile Ställe umgestellt haben, schmecken unsere Eier besser.“ Darauf ist Uli Bauer stolz. Eine Stunde mehr Arbeit am Tag erfordert dieses System gegenüber der konventionellen Bodenhaltung, aber das ist es der Familie wert. Zwei Jahre lebt ein Huhn, bevor es geschlachtet wird. Es gibt dafür keine langen Transportwege, denn auch das wird von der Familie selbst gemacht.

Wildfleisch

Nur 30 km von Gödenroth, dem Firmensitz von PerNaturam entfernt, befindet sich das Forstamt Soonwald. Wildfleisch ist eine hervorragende Futterquelle
für Hunde und stammt zudem von frei lebenden Tieren des Hunsrücks. Artgerecht und regional. Das Forstamt Soonwald beliefert PerNaturam mit Wildfleisch (Rotwild, Rehwild und Schwarzwild) für Würste und Dosen.
"Die Landesforsten treten für eine verantwortungsbewusste Jagd ein: Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Wild als Mitgeschöpf, Verantwortungsbewusstsein aber auch gegenüber den Lebensräumen aller Wildarten, auch den selten gewordenen." (Zitat: Homepage Forstamt Soonwald)